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Bibiana Arena

geboren in Porto Alegre, Brasilien. Studierte in Madrid und Berlin, wo sie seit 2007 lebt. Bibiana ist Performerin und arbeitet mit den Medien Theater, Tanz, Film und Performance seit 1999. Teilnahme an Festivals und Biennalen. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin, Tänzerin, Regisseurin, Autorin und Produzentin, unterrichtet sie psychophysische Workshops, die Körper- und Stimmausdruck bearbeiten. Sie leitet kreative und pädadgogische Projekte und ist Tanztherapeutin.

Aktuelle Veröffentlichung:

  • Touch Your Shoulder in the Middle of a Run, in: The Little Book of Big Visions. How to be an Artist and Revolutionize the World. Eds. by Sandrine Micossé-Aikins & Sharon Dodua Otoo (witnessed edition assemblage 2012)

english version:

Bibiana Arena was born in Porto Alegre, Brazil and has lived and studied in Madrid and Berlin, where she has been resident since 2007. Bibiana is a performer and has been working professionally with theater, dance, film and performance since 1999. She has also participated in many international festivals and Biennales. Besides her work in the arts as an actress, dancer, producer, director and writer, she also teaches psychophysical workshops related to body and voice expression, she leads creative and pedagogical projects and she is a therapist specialized in dance therapy.

Karin Baumert
Stadtsoziologin, Theaterpädagogin und Kommunikationstrainerin

In der DDR geboren und weiblich sozialisiert, Liebe, Kinder und Beruf mit Leichtigkeit und staatlicher Fürsorge gemeistert. Als Dozentin an der Hochschule für Architektur und Städtebau die bundesdeutsche Stadtsoziologie aus marxistischer Sicht gelehrt. Nach dem Mauerfall die eigene Wissenschaftsauffassung verifiziert und auf allen Akteursebenen mitgemischt: am Einigungsvertrag beteiligt, die BürgerInitiative Spandauer Vorstadt mitbegründet, als Baustadträtin in Mitte in den 90er Jahren dem Kapital in die Augen geschaut. Seitdem in der außerparlamentarischen Opposition tätig und u.a. die Methoden des Theaters der Unterdrückten von Augusto Boal gelernt. Kurse in der gewaltfreien Kommunikation, kapitalismuskritisch, an der VHS Mitte ergänzen die gemeinsame Praxis in http://www.zwangsräumungverhindern.de

Dr. Gülay Çağlar

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt Universität zu Berlin.

Forschungsschwerpunkte:

  • Gender und Globalisierung
  • Transformationsprozesse im ländlichen Raum

Publikationen (Auswahl):

  • Feminist Strategies in International Governance (mit Elisabeth Prügl und Susanne Zwingel). London, New York: Routledge  (Herbst 2012)
  • Geschlecht – Macht – Klima. Feministische Perspektiven auf Klima, gesellschaftliche Naturverhältnisse und Gerechtigkeit (mit Helen Schwenken und María Do Mar Castro Varela). Opladen: Barbara Budrich Verlag (2012)
  • Engendering des Finanzmarktkapitalismus. In: Neue Gesellschaft. Frankfurter Hefte, 9/10, S. 28-31 (2011)
    Feministische Kritik der politischen Ökonomie (mit Christine Bauhardt). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften (2010)
  • Global – national – lokal: Transmissionsmechanismen der Krise und ihre geschlechtsspezifische Dimension im globalen Süden. In: Femina politica. Zeitschrift für feministische Politik-Wissenschaft, 19. Jahrgang, Heft 1, S. 96-103 (2010)

Anna Conrads

Politikwissenschaftlerin, lebt in Duisburg und ist Gewerkschaftssekretärin bei ver.di im Fachbereich Gemeinden und arbeitet im Bezirk Mülheim-Oberhausen. Von 2010 bis 2012 innen- und rechtspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im NRW-Landtag. Beschäftigt sich seit einigen Jahren mit der 4-in-1-Perspektive und arbeitet mit Frigga Haug und Frauen aus der Linken und dem gesellschaftlichen linken und alternativen Spektrum an Themen rund um diese Perspektive.

Dr. Tanja von Egan-Krieger

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Landnahmen und Nachhaltige Entwicklung” am Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald.

Forschungsschwerpunkte:

  • Integrative Wirtschaftsethik
  • Nachhaltigkeit
  • Diskursethik
  • Umweltethik
  • Heterodoxe Ökonomik

Publikationen (Auswahl):

  • Ausgewachsen! Ökologische Gerechtigkeit, Soziale Rechte, Gutes Leben (mit Werner Rätz, Barbara Muraca, Andrea Vetter, Alexis Passadakis, Matthias Schmelzer): VSA, Hamburg (2011)
  • Abschied von der Wachstumsideologie. Warum Wachstum in den Industrieländern weder erreichbar noch wünschenswert ist (mit Barbara Muraca), in: Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft, Nr. 177, S. 21–26. (2010)
  • Gerechtigkeit jenseits von Wachstum (mit Barbara Muraca), in: Rundbrief Forum Umwelt & Entwicklung, Nr. 2/2010, S. 16–17. (2010)
  • Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit. Ausbau, Anwendung und Kritik (mit Julia Schultz, Philipp Thapa, Lieske Voget): Metropolis, Marburg (2009)

Dr. Friederike Habermann

ist Ökonomin, Historikerin und hat in Politikwissenschaft promoviert. Sie ist seit dreißig Jahren in sozialen Bewegungen engagiert.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

  • Interdependenz von Herrschaftsverhältnissen
  • Anders Wirtschaften
  • Transnationale Soziale Bewegungen

Publikationen:

  • Nach dem Ende der – Geschichte wird gemacht! Wie der globale Widerstand begann und wie er weiter geht, Hamburg: Laika (i.E.)
  • Der homo oeconomicus und das Andere. Hegemonie, Identität und Emanzipation, Baden-Baden: Nomos (2008)
  • Halbinseln gegen den Strom. Anders leben und wirtschaften im Alltag, Königstein: Ulrike Helmer-Verlag (2009)
  • Aus der Not eine andere Welt. Gelebter Widerstand in Argentinien, Ulrike Helmer-Verlag (2004)
  • Chiapas und die Internationale der Hoffnung, Peerproduktion als REDaktion, Köln: isp (1997)

Joy Harder

lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin und Performerin an thematisch-konzeptuellen Serien, interdisziplinären Forschungs- und Netzwerkprojekten.

Forschungsschwerpunkte/Künstlerische Strategien:

  •  Reduktion und Unfertigkeit
  • Vorgänge weicher Interaktion
  • das TIER, der TOD und Vorgänge der (Re)Animation

Publikationen/öffentliche Arbeiten (Auswahl):

  • Intervention: Kunst als Ansteckung und/oder Immunisierung? (Praxisseminar und Koproduktionsprojekt mit Marie-Alice Schultz): Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen/D (2012)  – www.eatwork.de
  • Paradigms are never lost (Living Installation mit Jörn J. Burmester, Anja Ibsch, Florian Feigl, Uwe Jonas): Paradigm Lost Konferenz des Institute for New Economic Thinking, Axica Conference Center Berlin/D (2012) – www.performerstammtisch.de
  • On Money (Konzertperformance mit Janine Eisenächer): 24Gauche, Espace Projet, Montréal/QC (2011)
  • ANIMA (Solo Performance): Platform Young Performance Artists 2010,  GfKFB, Berlin/D (2010)

Dr. Frigga Haug

war bis 2001 Prof. für Soziologie an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik. Gastprofessuren in Kopenhagen, Innsbruck, Klagenfurt, Sydney, Toronto, Durham (USA). Erwachsenenbildung bei Gewerkschaften und Kirche. Mitbegründerin der Berliner Volksuni. Vorsitzende des InkriT, Berliner Institut für Kritische Theorie. Mitherausgeberin des Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus und der Zeitschrift „Das Argument“.

Politisches Engagement:

Antiatombewegung, SDS, Frauenbewegung,  Mitglied der Partei DIE LINKE, im wissenschaftlichen Beirat von attac und der Rosa-Luxemburg-Stiftung und des Instituts für eine solidarische Moderne

Publikationen (Auswahl):

  • Historisch-kritisches Wörterbuch des Feminismus, Bd. 2 Hierarchie-Antihierarchie – Köchin (Hrsg). Hamburg (2011)
  • Die Vier-in-einem Perspektive. Eine Politik von Frauen für eine neue Linke. Hamburg (3. Aufl. 2011)
  • Arbeiten wie noch nie!? zusammen mit Sabine Gruber und Stephan Krüll (Hrsg.). Hamburg (2010)
  • Briefe aus der Ferne. Anforderungen an ein feministisches Projekt heute (Hrsg). Hamburg (2010)
  • Rosa Luxemburg und die Kunst der Politik. Hamburg (2007)

Webseite: www.friggahaug.inkrit.de

Krarque & Jamarić
marinosophisches Logotorium für Ludographie und Laborutopie.
Primitivistische Anarchafeministinnen.

Dr. Barbara Muraca

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg „Postwachstumsgesellschaften“ am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Forschungsschwerpunkte:

  • Umwelt- und Nachhaltigkeitsphilosophie
  • feministische Philosophie
  • Prozessphilosophie
  • Postwachstumsforschung

Publikationen (Auswahl):

  • Ausgewachsen! Ökologische Gerechtigkeit, Soziale Rechte, Gutes Leben (mit Werner Rätz, Tanja von Egan-Krieger, Andrea Vetter, Alexis Passadakis, Matthias Schmelzer): VSA, Hamburg (2011)
  • Denken in Grenzgebiet: prozessphilosophische Grundlagen einer Theorie starker Nachhaltigkeit: Karl Alber Verlag, Freiburg/München (2010)
  • Dialektik der Kultur/en und ihre Bedeutung im Nachhaltigkeitsdiskurs, in: EWE (Erwägen Wissen Ethik) 21(4), 477-480 (2010)
  • Nachhaltigkeit ohne Wachstum? Auf dem Weg zur Décroissance – Theoretische Ansätze für eine konviviale Post-Wachstum-Gesellschaft. In: Egan-Krieger, T., Schulz, J., Pratap-Thapa, P., Voget, L. (Hrsg.): Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit. Ausbau, Anwendung und Kritik. 229-247, Marburg: Metropolis (2009)

Llanquiray Painemal

Respect Berlin ist aus einem 1998 gegründeten europaweiten Netzwerk enstanden, das sich zum Ziel setzt, Migrantinnen in der bezahlten Hausarbeit zu organisieren und ihre Rechte zu verteidigen — unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. In Berlin ist Respect ein ehrenamtlich arbeitender freier Zusammenschluss von Frauen verschiedener Herkunft. Wir thematisieren die Arbeitsverhältnisse in privaten Haushalten und erinnern die deutsche Öffentlichkeit daran, dass Arbeits- und Menschenrechte unabhängig vom Aufenthaltsstatus gelten. Llanquiray Painemal ist seit 2003 bei Respect.

Webseite: www.respectberlin.org

Katharina Pühl

ist Sozialwissenschaftlerin und Philosophin und seit 2012 am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Dort arbeitet sie als wissenschaftliche Referentin für feministische Gesellschafts- und Kapitalismusanalyse, u.a. in den Gesprächskreisen ‚Soziale Ungleichheit’ und ‚Frauen und Politik’.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

  • Geschlechterverhältnisse, Gesellschafts- und Kapitalismuskritik
  • Feministische Ökonomien
  • Postkoloniale, gender-, queer- und ökonomiekritische Perspektiven

Publikationen (Auswahl):

  • Stichwort: queer. In: Ulrich Brand / Bettina Lösch / Benjamin Opratko / Stefan Thimmel (Hrsg.): ABC der Alternativen 2.0.Von Alltagskultur bis Zivilgesellschaft. Hamburg (2012)
  • Zur Ent-Sicherung von Geschlechterverhältnissen, Wohlfahrtsstaat und Sozialpolitik. Gouvernementalität der Entgarantierung und Prekarisierung. In: Katrin Meyer, Patricia Purtschert, Yves Winter (Hrsg.), Sicherheitsgesellschaft. Foucault und die Grenzen der Gouvernementalität. Bielefeld (2008)
  • Von Frau zu Gender und zurück? Oder: Warum Paradoxien sich nicht von selbst erklären. In: Sabine Schaschl u.a. (Hrsg.), Cooling out. Zürich (2007)

Webseite: Institut für Gesellschaftsanalyse (RLS)

Dr. Sabine Reiner

hat in Marburg Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert und zu der britischen Ökonomin Joan Robinson promoviert. Sie leitet den Bereich Wirtschaftspolitik beim Bundesvorstand der Gewerkschaft ver.di.

Arbeitsschwerpunkte:

  • Wirtschaftspolitik
  • öffentliche Finanzen, Steuern, Verteilung

Publikationen (Auswahl):

  • Welches Geschlecht hat die Finanz- und Wirtschaftskrise? In: Denknetz Jahrbuch 2012, Zürich 2012
  • Wandel gestalten. Wirtschaft und Arbeit im Umbruch, ver.di-Broschüre, August 2011 (Co-Autorin)
  • Gutes Leben und gute Arbeit weggespart. Wie die angebliche Tugend des Sparens für Umverteilung und Verschlechterung der Lebensbedingungen in Städten und Gemeinden instrumentalisiert wird, in: Prokla, Heft 163, 2011
  • Wem nutzen die Konjunkturpakete? Auswirkungen der Krise und der politischen Reaktionen auf Frauen und Männer, in: Antworten aus der feministischen Ökonomie auf die globale Wirtschafts- und Finanzkrise, Tagungsdokumentation, Friedrich-Ebert-Stiftung, Oktober 2009

Christine Rudolf

ist Politologin M.A. und war von 1996-2011 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. Sie promoviert an der Freien Universität Berlin zum Thema „Gender Budgeting in Länderparlamenten“ und ist Lehrbeauftragte an der Universität Potsdam (Lehrstuhl Politikwissenschaft, Verwaltung und Organisation) und an der HTW Berlin, Fachbereich Wirtschaft und Politik.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

  • Feministische Ökonomie
  • Finanzpolitik
  • Gender Budgeting

Publikationen (Auswahl):

  • Frauen und Geld: Wider die ökonomische Unsichtbarkeit von Frauen. Herausgabe gemeinsam mit R. Johanna Regnath. 2008
  • Gender Budgeting – Chance oder Pleite? In: Zeitschrift für Politikberatung, Vol 1, No. 3-4, Oktober 2008.
  • Der Tanz auf den goldenen Eiern. In: Zeitschrift für Politikberatung, Vol 2, No. 1, April 2009.

www.christine-rudolf.de

Deborah Ruggieri

ist Kultur- und Politikwissenschaftlerin M.A. und aktuell als Kommunikationstrainerin, Coach und als freiberufliche Wissenschaftlerin tätig. Sie ist Mitglied im Arbeitskreis „Wachstum und Wirtschaft“ des Fortschrittsforum der Friedrich Ebert Stiftung u.a. unter der Leitung von Ernst Ulrich von Weizäcker, das begleitend zu der Enquete Kommission „Wachstum, Wohlstand & Lebensqualität“ der aktuellen Bundesregierung weiterführende Beiträge erarbeitet. Darüber hinaus hat sie die bundesweite und Berliner Gender AG von Attac mitbegründet und ist deren Vertretung im Rat von Attac Deutschland.

Wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte:

  • internationale Wirtschafts- und Finanzmarktpolitik & Green Economy aus Geschlechterperspektive
  • Gleichstellungspolitik
  • Elitediskurse
  • Gender & Kommunikation

Publikationen (Auswahl):

  • Gender macht Kommunikation – macht Kommunikation Gender? in Jugendpolitik Nr. 3|2011: Geschlechtergerecht vom DBJR (Deutschen Bundesjugendring) zu beziehen über http://www.dbjr.de (2011)
  • „Die Finanzkrise aus Frauensicht – eine andere Ökonomie ist nötig” Publikation des Vortrags erschienen in der Dokumentation „Die Finanzkrise und kein Ende“ Bundesfachseminar des Deutschen Frauenring e.V., 15.-17. Oktober 2010 im Bildungszentrum Erkner (2011)
  • “Gender perspectives of the financial and economic crisis”, International Journal of Green Economics 2010 – Vol. 4, No.3 pp. 217 – 230 (2010)
  • “The Gender Aspects of the Financial and Economic Crisis” – an article by Deborah Ruggieri at the request of the Green European Foundation, 2010 (2010)
  • TU News Frauenpolitisches Forum an der TU Berlin: „Von der verschwiegenen Geschlechterdimension der Finanzkrise“, Berlin, 2009 (2009)
  • „Die erneuerbaren Energien-ein Arbeitsmarkt für Frauen!“, hrsg. Life e.V., Berlin, 2008 (2008)

Webseite: www.deborah-ruggieri.de

Ulrike Schramm-de Robertis

arbeitete als Verkäuferin und Filialleiterin unter anderem bei KiK, Plus und Lidl. Sie erlebte dort schlechte Arbeitsbedingungen, Leistungsdruck und autoritäre Vorgesetzte. In einer süddeutschen Lidl-Filiale gründete die fünffache Mutter deswegen einen der weniger als zehn Betriebsräte in den über 3000 deutschen Lidl-Filialen. 2010 erschien ihr Buch „Ihr kriegt mich nicht klein! Eine Discounter-Angestellte kämpft um ihre Rechte“. Darin schildert sie ihre Erfahrungen mit den Arbeitsbedingungen im Discounthandel. Im Zusammenhang mit den diversen Skandalen des Lebensmitteldiscounters war sie Gast in diversen Talkshows (u.a. Anne Will, Maischberger) und gab mehrere Interviews zur Situation der Beschäftigten. Jetzt arbeitet sie als freiberufliche Schulungsreferentin für Betriebsräte und Arbeitnehmer und unterstützt so auch Kolleginnen und Kollegen anderer Betriebe beim Widerstand gegen schlechte Arbeitsbedingungen und Willkür.

Publikationen:

  • Ihr kriegt mich nicht klein! Eine Discounter-Angestellte kämpft um ihre Rechte. Kiepenheuer & Witsch (2010)

Elisabeth Voß

arbeitet als beratende Betriebswirtin und Publizistin in Berlin zu den Themen solidarische Ökonomien, genossenschaftliche Unternehmungen, Hausprojekte und Selbstorganisation in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ist seit 1990 Redaktionsmitglied und Autorin der CONTRASTE- Monatszeitung für Selbstorganisation. Zu Solidarischer Ökonomie in Berlin-Brandenburg organisiert sie die Radiosendung „Geld oder Leben“ und betreibt eine Mailingliste.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

  • Selbstverwaltung und Solidarische Ökonomien
  • Kommunikation und Kultur der Kooperation
  • Organisation und Finanzierung

Publikationen (Auswahl):

  • Kultur der Kooperation – Freiräume und andere Missverständnisse, in: workstation ideenwerkstatt berlin (Hg.):Von Grasmöbeln, 1-€-Jobs und Anderem. Ein Portrait der workstation ideenwerkstatt berlin, AG SPAK Verlag, Neu-Ulm (2012)
  • Solidarische Ökonomie als wirtschaftliche Selbsthilfe und in gesellschaftlicher Dimension, in: Ingrid Kurz-Scherf, Alexandra Scheele (Hrsg.): Macht oder ökonomisches Gesetz? Zum Zusammenhang von Krise und Geschlecht (Arbeit – Demokratie – Geschlecht Band 16), Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster (2012)
  • Wegweiser Solidarische Ökonomie: Anders Wirtschaften ist möglich! Herausgegeben vom NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e. V, Ag Spak Verlag, Neu-Ulm (2010)

Webseite: www.voss.solioeko.de

Dr. Christa Wichterich

arbeitet als freie Soziologin und Publizistin, Lehrbeauftragte an Universitäten und Gutachterin in der Entwicklungszusammenarbeit. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von attac und bei Women in Development Europe (WIDE+).

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

  • neoliberale Globalisierung und Gender
  • Frauenbewegungen
  • internationale Frauenpolitik v.a. in Süd- und Südostasien, Ost- und Südafrika

Publikationen (Auswahl):

  • Die Zukunft, die wir wollen. Eine feministische Perspektive. Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin (2012)
  • Krise der Ernährermännlichkeit und neoliberale Gleichstellung durch dieKrise, in: Demirovic, Alex/Julia Dück/Florian Becker/Pauline Bader(Hrsg.): Vielfachkrise im finanzmarktdominierten Kapitalismus, Hamburg, 129-147 (2011)
  • Geschlechteranalysen und -diskurse in der Krise, in: Peripherie 118/119, 164-188 (2010)
  • Kämpfe an der Quelle der Wertschöpfungskette in China, in: Hoering,Uwe/Pye, Oliver/Schaffar, Wolfram/Wichterich, Christa: Globalisierungbringt Bewegung, Lokale Kämpfe und transnationale Vernetzungen in Asien, Münster,120-136 (2009)
  • gleich, gleicher, ungleich, Paradoxien und Perspektiven vonFrauenrechten in der Globalisierung, Königstein/Taunus (2009)
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